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Angeln – gönne dir die Auszeit

Was man als Anfänger über das Angeln wissen muss

Es gibt viele Tipps für Anglereinsteiger, wie man die ersten Schritte bewältigt und mit der Zeit kommt auch die Erfahrung, um den eigenen Fortschritt zu sehen. Welche Grundtipps für Anfänger wichtig sind und was es bei der ersten Angelausrüstung zu beachten gilt, wird in diesem Artikel näher erläutert.

Zunächst einmal; Als Anfänger ist unbedingt zu beachten, dass man einen sogenannten Angel- oder auch Fischerschein besitzt. Jedes Bundesland hat eigene Gesetze, sodass hierfür jeweils ein anderer benötigt wird. In Niedersachsen hingegen werden ein Fischerprüfungszeugnis und ein Erlaubnisschein vorausgesetzt. Vor seinem ersten Angelauswurf sollte man sich erkundigen, ob der richtige Schein auch in Besitz ist oder noch organisiert werden muss, um keine Strafe fürs Schwarzangeln zu bekommen.

Die richtige Ausrüstung für Anfänger

Einsteiger der Angelkunst brauchen natürlich eine entsprechende Ausrüstung. Nachfolgend ein kurzer Ratgeber, was es hierbei alles zu beachten gilt. Eine entsprechende Auswahl gibt es dann durch das Sortiment von AngelPlatz.de*, MK Angelsport* oder auch WaveInn Deutschland*.

Welche Angelrute ist für Anfänger geeignet?

Eine Rute mit ca. 2,80 Meter Länge ist zu Beginn eine sehr gute Wahl. Die Stärke ergibt sich aus dem Wurfgewicht, damit sich die Rute zu einem Viertelkreis biegt.

Köder mit ca. 10 – 40 Gramm sind für Einsteiger die beste Wahl, da diese eine breite Palette an Angeltechniken abdecken. Als Faustregel gilt: Ausgewiesenes Wurfgewicht der Rute plus maximal 25 %, wenn mehr Gewicht benötigt wird.

Teleskoprute oder doch lieber eine Steckrute verwenden?

Anfänger profitieren vom Handling der Steckrute, da diese einen kleineren Durchmesser hat. Sie besteht aus mehreren Teilen und kann eine Vielzahl an Schnurringen tragen.

Der große Vorteil von Teleskopruten ist, dass sie platzsparend sind. Eine solche passt spielend leicht in einen Koffer. Jedoch belasten Teleskopruten die Angelschnur stärker, da sie nur eine gewisse Anzahl an Schnurringen tragen können.

Welche Angelrolle braucht man als Anfänger?

Angelrollen haben mehrere Funktionen. Eine davon ist die Schnurreserve. Diese gibt bei Bedarf Schnur frei, wie ihre Bezeichnung bereits vermuten lässt. Zudem können Fisch und Köder leichter mit verschiedenen Techniken eingeholt werden.

Es gibt verschiedene Varianten und Modelle der Rolle. Für Anfänger empfiehlt sich eine Stationärrolle. Solche Rollen haben einen Drehknopf zum Bedienen der Schnurbremse. Mit etwas Übung können die gewünschte Richtung und Position des Köders beim Auswerfen leichter erzielt werden.

Angelrollen mit einem Verhältnis von 5:1 zählen zu den gängigsten. Das Übersetzungsverhältnis einer Angelrolle von 5:1 bedeutet, dass sich die Kurbel nur einmal drehen muss, sich aber die Spule fünfmal um sich selbst dreht. Wie viel tatsächlich freigegeben oder eingeholt werden muss, ist vom Durchmesser der Rolle und der Beschaffenheit der Schnur abhängig.

Die richtige Angelschnur wählen

Mehrere geflochtene Leinenfäden werden mit Materiealien wie Dyneema oder Keviar verwendet, um eine robuste Angelschnur zu erhalten. Solche sind besonders geeignet für Meeresangeln oder Spinnfischen. Durch ein Verweben der Fäden können diese viel Feuchtigkeit aufnehmen. Allerdings besteht einerseits die Gefahr, dass sie dadurch verrotten, oder bei Temperaturen unter null Grad sogar zerbersten.

Rutenbewegungen lassen sich durch geflochtene Fäden direkt auf den Fisch übertragen, da diese eine geringere Dehnfähigkeit und höhere Belastbarkeit besitzen, als monofile Schnüre. Wichtig ist auch der richtige Farbton bei geflochtenen Schnüren. Diese sollen dem Fisch kein Warnsignal sein. Bewährt haben sich hierfür die Töne Grau, Braun und Grün.

Eine Angelschnur aus Nylonfaden bezeichnet man als Monofil. Diese Universalschnur ist für Anfänger gut geeignet, da sie keine Spezielle Verknotung erfordert und wird in stehenden Gewässern eingesetzt. Durch die dünnere Beschaffenheit ist diese im Wasser kaum zu erkennen, sie nimmt kein Wasser auf und ist damit nahezu resistent gegen Verrottung und Temperaturen unter null Grad. Man benötigt aber mehr Führungsgeschick mit der Rute bei ruckartigen Fischbewegungen.

Zu guter Letzt: Den richtigen Köder finden

Kunstköderarten gibt es sehr viele. Für Anfänger empfiehlt sich der Blinker, da er leicht zu führen ist und die taumelnde Bewegung eines verletzten Fisches simuliert. Blinker sind eine gute Wahl für Barsche, Forellen, Welse und Hechte bei entsprechendem Gewicht.

Lebendköder, wie Bienenmaden, Würmer, Garnelen und Krabben, sind die Alternative. Je gewaltiger die Beute, umso größer muss auch der Köder sein.

Bitte unbedingt beachten: In Deutschland ist es verboten, lebende Fische als Köder zu verwenden.

Noch mehr Anfängertipps im eBook finden

Mit diesen ersten Anfängertipps ausgerüstet ist natürlich nur das Grundwissen abgedeckt. Es empfiehlt sich, anschließend noch das eBook Fische angeln für Anfänger* durchzulesen, um für den ersten Ausflug zum See ausreichend gerüstet zu sein.



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