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Amazon Alexa: Welches Gerät passt zu mir?

Du möchtest dir die Amazon Alexa auch nach Hause holen, bist aber von dem Angebot der verschiedenen Amazon Echos schier überwältigt und weißt nicht, welcher es ein soll? Wir bringen Ordnung ins Chaos und geben dir einen Überblick über alle Alexa Geräte, die derzeit aktiv auf dem Markt sind. So kannst du die verschiedenen Echos untereinander vergleichen und dir die Entscheidung dadurch leichter machen.

Die verschiedenen Amazon Alexa Geräte

Wichtig zu wissen ist, dass der Funktionsumfang von Alexa bei allen Amazon Echos identisch ist. Auch die Unmengen an Alexa Skills, die von Drittanbietern zur Verfügung gestellt werden, sind auf allen Geräten nutzbar. Lediglich Funktionen, die ein Display erfordern, wie zum Beispiel das Abspielen von Videos, sind logischerweise auf Geräten ohne Display nicht verfügbar. Interessant ist auch, dass Alexa vollständig in der Cloud arbeitet und dadurch günstige Modelle ebenso schnell antworten wie Teure.

Bei der Entscheidung geht es also darum, zu welchem Zweck du Alexa nutzen willst, wie viel Wert du auf guten Klang legst, ob du ein Display benötigst oder bestimmte Schnittstellen. Inzwischen gibt es auch Geräte von anderen Anbietern, die Alexa anbieten. Die haben dann aber nicht den kompletten Funktionsumfang, zum Beispiel fehlen die Alexa-Sprachanrufe und das Multiroom-Musiksystem.

Für einen ersten groben Überblick können die Echos in folgende Kategorien eingeteilt werden.

  • Echo Lautsprecher ohne Display (die Alexa-Interaktion erfolgt über die Sprache, sie unterscheiden sich in der Qualität der Musikwiedergabe)
  • Echo Lautsprecher mit Display (zusätzliche visuelle Darstellung; zum Beispiel von Rezept-Videos)
  • Sonstige Echos (dienen lediglich dazu, vorhandene Geräte Alexa steuerbar zu machen)

Echo

Der Echo war Amazons erster smarter Lautsprecher und somit ist er der Ursprung aller Alexa-Geräte. Ab der 3. Generation kann sich der Klang auch wirklich hören lassen und reicht aus, um einen normal großen Raum zu beschallen. Dabei kommen ein 76-Millimeter-Tieftöner und ein 20-Millimeter-Hochtonlautsprecher zum Einsatz.

In der 4. und aktuellen Generation wurde der Sound dann nochmals verbessert und durch Dolby Stereo erweitert. Auch die Form hat sich verändert. War der Echo 3 noch zylindrisch geformt wie die meisten gängigen Bluetooth-Lautsprecher, so hat der Echo 4 jetzt ein kugeliges Design. Zusätzlich wird nun ZigBee unterstützt, welches ein Funktionsstandard im Bereich SmartHome ist. Durch den neuen Prozessor wurde zudem die Spracherkennung verbessert. Der Echo 4 bietet somit aktuell unserer Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer sich jedoch exzellenten Klang wünscht, sollte besser zum Echo Studio greifen.

Echo Plus

Der Echo Plus ist der Nachfolger der Standard-Variante, welchen es  inzwischen in 2 Generationen gibt. Er ist sozusagen als “großer Bruder” für Echo 1-3 konzipiert worden, wartet er doch mit besserem Sound durch Dolby Processing und integriertem ZigBee auf. Inzwischen wurde der Echo Plus 2 aber vom Echo 4 abgelöst, welcher nun auch selber ZigBee integriert hat.

Echo Dot

Der kleine Bruder vom Echo ist der Echo Dot. Die abgespeckte Version eignet sich für alle, die mit dem Gerät nur die Alexa-Funktionen nutzen wollen und den Lautsprecher maximal zum Podcasts hören nutzen, denn zum Musikhören ist der Echo Dot eher ungeeignet. Für wenig Geld können hier alle Alexa-Funktionen per Sprachbefehl genutzt werden. Somit eignet sich der Echo Dot perfekt für alle Alexa-Einsteiger. Laut Amazon ist der Echo Dot übrigens der am meisten gekaufte Echo.

Über Bluetooth oder den 3,4 mm Stereoausgang kann hier für guten Sound ein externer Lautsprecher angeschlossen werden. Mit der Multiroom-Funktion lässt sich der Echo Dot dafür nutzen, zum Beispiel einen Podcast in gleich mehreren Räumen zu hören (natürlich nur bei mehreren Geräten). Die aktuelle 4. Generation löst mit dem kugeligen Design das vorige “Eishockey-Puck”-Design ab. Die 3. Und 4. Generation gibt es wahlweise mit oder ohne LED-Anzeige, welche Uhrzeit, Temperatur, Timer und Alarme anzeigen kann. So kann der Echo Dot auch als Wecker auf dem Nachttisch fungieren.

Echo Studio

Der Echo Studio hat mit Abstand den besten Sound aus der Echo-Familie. Hier kommen auch richtige Musikfans auf ihre Kosten. Drei 51-Millimeter-Mitteltonlautsprecher, ein 25-Millimeter-Hochtonlautsprecher und ein 133-Millimeter-Woofer sorgen für raumfüllenden Klang mit Klarheit und Tiefe. Dadurch kann das Gerät Dolby Atmos wiedergeben. Für die volle Dröhnung können natürlich auch 2 Geräte kombiniert werden.

Auffällig ist das Design, welches einen Schlitz am unteren Ende der Box beinhaltet, welcher als Bassöffnung dient. Für die optimale Raumakustik nimmt der Lautsprecher dabei eine automatische Raumanpassung vor, sodass Schallwellen optimal abgegeben werden können. Für das SmartHome ist der ZigBee Anschluss integriert.

Echo Show

Wer mehr auf visuelle Informationen steht, unabhängig von TV und Smartphone Videos streamen möchte oder über Alexa Videoanrufe tätigen möchte, ist beim Echo Show gut aufgehoben.

Der Echo Show in der aktuell 2. Generation verfügt über ein 10,1-Zoll-Display und eignet sich für Streaming über Amazon Prime, Anzeigen von Aufnahmen von Sicherheitskameras im SmartHome dank ZigBee, sowie zur Videotelefonie. Auch der Lautsprecher überzeugt.

Weiterhin gibt es vom Echo Show noch zwei weitere Editionen, nämlich den Show 5 und den Show 8. Hier lässt der Name auf die Displaygröße schließen, so sind die beiden jeweils 5,5-Zoll und 8-Zoll groß.

Der kleine und günstige Show 5 eignet sich perfekt für Alexa Einsteiger, die noch nicht ganz mit der Sprachsteuerung vertraut sind. Es können zwar auch Videos wiedergegeben werden, jedoch macht das bei der geringen Bildschirmgröße nur begrenzt Spaß. Der Lautsprecher reicht aus, um einen mittelgroßen Raum zu beschallen und auf dem Bildschirm kann man sich wahlweise die Uhrzeit anzeigen lassen oder ihn beispielsweise als digitalen Bilderrahmen nutzen.

Der Show 8 liegt von der Größe her in der goldenen Mitte und ist perfekt, wenn einem der 5er zu klein, der 10er aber zu groß ist. Er hat eine schärfere Auslösung als der Show 5 und auch der Lautsprecher gibt einiges mehr her. Wie bei allen Echos mit Bildschirm hat auch der Show 8 eine integrierte Kamera für die Videotelefonie, welche sich bei Nichtgebrauch abdecken lässt.

Echo Flex

Der Echo Flex ist eine günstige Alexavariante in Form eines Steckdosenadapters. Gut geeignet, um selten genutzte Räume Alexafähig zu machen. Das Gerät selbst hat Lautsprecher, diese reichen jedoch nur für die Sprachinteraktion mit Alexa. Der Echo Flex wird direkt in die Steckdose gesteckt. An der Unterseite befindet sich ein USB-Port zum Aufladen des Handys oder um zum Beispiel ein Nachtlicht oder einen Bewegungssensor von einem Drittanbieter anzuschließen.

Echo Auto

Der Echo Auto wird über den 12-V-Anschluss oder einen USB-Port mit dem Auto verbunden. Über Bluetooth oder ein Klinkenkabel kann dann über das Handy Musik wiedergegeben werden. Dafür wird eine ständige Verbindung zur Alexa App benötigt. Der Echo Auto verfügt über den kompletten Alexa-Funktionsumfang und durch die 8 integrierten Mikrofone versteht und reagiert der Echo Auto besser als Apples Siri oder Googles Assistent.

Welches Amazon Alexa Gerät ist nun das Richtige?

Wie eingangs bereits erwähnt, hängt das ganz davon ab, zu welchem Zweck du den Amazon Echo nutzen willst, denn Alexa ist auf allen Geräten gleich. Wenn du neu in der Alexa Welt bist und das ganze erst mal ausprobieren willst, empfiehlt sich der Echo Dot. Und wenn du später doch mehr von Alexa willst, kannst du den Echo Dot immer noch super als Zweitgerät in einem anderen Raum nutzen. Auch wenn du bereits über eine gute und kompatible Musikanlage verfügst, ist der Echo Dot perfekt für dich.

Wenn du Wert auf guten Klang legst, sind der Echo 4 und der Echo Studio interessant für dich. Beide Geräte lassen sich auch problemlos mit einer zweiten Version für den Stereo Sound koppeln. Und wenn du ins SmartHome einsteigen willst, sind die beiden dank integriertem ZigBee auch als vollwertiger SmartHome-Hub nutzbar.

Um kleine und wenig genutzte Räume wie WC oder Flur Alexafähig zu machen, reicht der preisgünstige Echo Flex locker aus.

Wenn du mehr der visuelle Typ bist oder Alexa dich beispielsweise beim Kochen mit dem Abspielen von Kochvideos unterstützen soll, entscheide dich für ein Gerät aus der Echo Show Familie.

FAQ – Alles rund um Amazon Alexa

Hier haben wir für dich Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zu Amazon Echo und der Sprachassistentin Alexa gesammelt.

Hört mir Alexa jederzeit zu? Wie sicher ist Alexa?

Ja, um jederzeit verfügbar und nutzbar zu sein, hört Alexa immer zu und zeichnet alles auf. Dabei werden alle Aufzeichnungen so lange gespeichert, bis du sie löschst. Grundsätzlich ist Amazon Echo sehr sicher, jedoch solltest du deine Daten nicht leichtfertig mit dem Gerät teilen und keine persönlichen Daten mit Alexa teilen. Es empfiehlt sich, den Alex Verlauf regelmäßig zu löschen. Das kannst du unter anderem mit dem Smartphone in der Alex App innerhalb der Einstellungen.

Was können die Alexa Skills?

Die Skills sind praktisch Apps, mit denen du deine Alexa individualisieren kannst. Das geht vom Wetterbericht über Spiele, Tutorials bis hin zu Radiosendern. Um sie zu aktivieren, gehst du in der Alexa App ins Menü und wählst dir unter dem Punkt Skills einen passenden Skill aus und aktivierst ihn.

Was ist Alexa Drop In?

Mit der Drop In Funktion lassen sich zwei Echo Geräte, welche im gleichen Netzwerk sind, wie eine Art Gegensprechanlage nutzen. Diese Funktion muss im Menü aktiviert werden.

Kann man Alexa bzw. Amazon Echo ohne Kabel benutzen?

Jedes Amazon Echo Gerät benötigt eine externe Stromquelle. Entweder muss es an eine Steckdose angeschlossen oder über eine spezielle Powerbank mit Strom versorgt werden.

Für weitere Fragen, die direkt von Amazon beantwortet werden, klicke hier.



Kommentare

Erich Öttl 24. März 2021 um 21:52

Aktuelle Osterangebote 2021:
Echo Dot für 29,99 EUR (anstatt 59,99 EUR)
Fire TV Stick 4K für 44,99 EUR (anstatt 59,99 EUR)
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