Men in Black II

Von Barry Sonnenfeld (2002)
Mit Tommy Lee Jones, Will Smith, Lara Flynn Boyle, Rosario Dawson, Tony Shalhoub, Patrick Warburton, Jack Kehler, David Cross

Back in Black: Will Smith und Tommy Lee Jones sind nach fünf Jahren zurück auf der Jagd nach dem Abschaum des Universums.
Agent Jay und Agent Kay schlüpfen erneut in den letzten Anzug, den Sie in ihrem Leben tragen werden.

Bösewicht ist diesmal das sexy Schlangen-Weltraummonster Serleena, das in die Haut eines „Victoria Secrets“ Unterwäsche-Models schlüpft.
Sie ist auf der Suche nach einem geheimnisvollen Licht, um die Herrschaft über das Universum zu erlangen.

„Man in Black II“ ist eine actiongeladene Fortsetzung mit noch mehr technikverliebtem Spielzeug und mehr Sex.

Das macht den Streifen aber auch müde. „Man in Black“ war eine Mischung aus Nostalgie und Hightech-Science-Fiction. Die Nostalgie geht in der Fortsetzung nahezu verloren. Ein Luxus-Mercedes kann die alten Ami-Schlitten nicht ersetzen – und auch ein Playstation-Controller als Lenkrad bringt den Style aus dem ersten Teil nicht zurück auf die Leinwand. Die witzigen Gags aus dem ersten Teil wirken wie Schablonen für die Lacher der Fortsetzung. „Man in Black II“ ist teuer produziertes Popcorn-Kino – witzig, schräg aber kein Kult.

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Men in Black

Von Barry Sonnenfeld (1996)
Mit Will Smith, Tommy Lee Jones, Linda Fiorentino, Vincent D’Onofrio, Rip Torn, Tony Shalhoub, Siobhan Fallon, Mike Nussbaum, Jon Gries

Nur die MEN IN BLACK kennen das bestgehütete Geheimnis der Welt: auf der Erde wimmelt es von Aliens! Außerirdische der unterschiedlichsten Art haben sich als Menschen getarnt auf dem Planeten breitgemacht. Einige werden geduldet, andere sind illegale Einwanderer. Doch dann landet ein intergalaktisches Riesenmonster auf der Erde – sein Ziel: die totale Vernichtung der Welt…

Lässiges Comic-Kintopp, dessen Stars zweifellos Rick Bakers Oscar-prämierte Alienkreationen sind.

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Mars Attacks!

Von Tim Burton (1996)
Mit Sarah Jessica Parker, Jack Nicholson, Annette Bening, Martin Short, Glenn Cose, Michael J. Fox, Rod Steiger, Pierce Brosnan, Danny DeVito

UFOs vom Mars landen auf der Erde. Die Marsiraner werden von den Menschen begeistert aufgenommen. Doch diese Begeisterung wandelt sich in nackte Angst, als die wahre Absicht der Aliens klar wird…

Eine optisch detailverliebte, verspielte Hommage an die spleenigen Science-Fiction-Invasions-Filme der 50er Jahre mit einem großen Staraufgebot. Als Vorbild dienten unter anderen jene berühmten Tauschkarten, die in damaliger Zeit Comics, Süßigkeiten oder Frühstücksflocken beigefügt waren, und alle möglichen Alien-Motive zeigten. Das bösartige, totenschädelähnliche Aussehen mit dem dem übergroßen Gehirn gehörte zu einer der bekanntesten Darstellungen von invasionsversessenen Außerirdischen. Die rotierenden Untertassen finden ihr direktes Vorbild in Ray Harryhausens „Fliegende Untertassen greifen an“ (1956).

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Das fünfte Element

Von Luc Besson (1997)
Mit Bruce Willis, Luke Perry, Milla Jovovich, Brion James, Chris Tucker, Gary Oldman, Ian Holm

New York, 2259. Nur alle 5000 Jahre öffnet sich das Tor zu einer anderen Dimension. Durch diese Pforte betritt das absolut Böse mit ihrem Anführer Zorg die Erde. Ihr Ziel ist die Vernichtung der Menschheit…

Ein visuell durch und durch gelunges Genre-Konglomerat mit witzigen Einfällen und optischer Brillanz ganz an bewährte Muster des Popcornkinos der 80er Jahre angelehnt mit der Perfektion der 90er. Viel Handlung gibt es in Luc Bessons Werk zwar nicht, aber dafür vollgepackt mit Attraktionen bietet der Film pralle, kunterbunte Comic-Unterhaltung.

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Scary Movie 3

Von David Zucker (2003)
Mit Pamela Anderson, Jenny McCarthy, Marny Eng, Charlie Sheen, Simon Rex, Jianna Ballard, Jeremy Piven, Anna Faris, Timothy Stack, Elaine Klimaszewski, Diane Klimaszewski, Camryn Manheim, Drew Mikuska, Regina Hall, Darrell Hammond, Leslie Nielsen

„Signs – Zeichen“, „Ring“, „Matrix Reloaded“ und „The Sixth Sense“ werden im dritten Teil der endlos fortsetzbaren Horrorfilmparodie durch das ranzig gewordene Filmblut gezogen: Ein unheimliches Videoband verbreitet Angst und Schrecken unter den silikonverbesserten Schulmädchen und hält sie dennoch nicht davon ab, vor dem Fernseher rumzuhängen und Dummheiten zu machen. Und irgendwo in der Nähe von – wo auch sonst – Washington D.C. werden UFOs gesichtet, die das Leben eines verwitweten Farmers ganz schön durcheinander bringen. Was die UFOs mit dem Video zu tun haben und welche Rolle ein weißer Rapper, ein High-Tech-Architekt und ein pädophiler Pater dabei spielen… das soll nicht verraten werden!

Leslie Nielsen als vertrottelter US-Präsident und Pamela Anderson als holdes Unschuldsblondchen versprechen viel zum Lachen von witzig komisch bis dämlich blöd! Das Rezept ist wie gewohnt einfach und treffsicher: Filmmuster, die zwar nicht unbedingt alt genug aber dafür durch den Erfolg ihrer Vorbilder über hohe Maßen bekannt sind, werden verdreht, übertrieben und bis ins undenkbar lächerliche gesteigert. Das hat den Effekt, dass man sich das Original entweder gar nicht mehr ansehen will oder aber dieses beinahe ebenso zum Lachen findet wie die Parodie selbst. Das funktioniert die meiste Zeit recht gut, wobei die Horrorkomik der Vorgänger durch überdrehte Genreparodie-Slapstick ersetzt wird und der drastische Humor von Keenen und Shawn Wayans allenfalls an jenen Stellen durchkommt, in denen nicht Filme als Vorlage herangezogen wurden, sondern die Schlagzeilen aus Boulevard- und Tagespresse.

David Zucker bewegt sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern ganz im gewohnten Terrain von seinen (Mit-) Sprösslingen „Die nackte Kanone“, „Top Secret“ und „Hot Shot“ und nicht zuletzt „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ und findet nach längerer Abstinenz in „Scary Movie 3“ ein erfolgreiches Comeback.

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Scary Movie 2

Von Keenen Ivory Wayans (2001)
Mit Marlon Wayans, Shawn Wayans, Anna Faris, James DeBello, Chris Elliott, Kathleen Robertson, David Cross, Tim Curry, Tori Spelling, Andy Richter, Natasha Lyonne, James Woods, Richard Moll

„Der Exorzist“, „Poltergeist“ und in weiten Zügen „Das Geisterschloss“ stehen auf der Parodieliste von Scary Movie. Zum Start wird erst mal kräftig auf den Boden gepinkelt und sich bei eifrig kopulierender Teufelsaustreiberei gegenseitig in Gesicht gekotzt.

Ausgangslage, Titelschrift „Scary Movie 2, ein Jahr später“. Die alten Gesichter aus dem ersten Teil sollen an einer Schlafstudie im „Hell House“ teilnehmen, natürlich bleiben alle wach und lernen den großen Geist des alten Hausherren kennen. Viele tote Gestalten aus dem ersten Teil sind dabei erstaunlich unlogisch lebendig, auch wenn wohl nicht alle Darsteller Lust auf einen zweiten Teil hatten.

Verständlicherweise: Scary Movie ist platt und nur selten so witzig wie der erste Teil. Da kann auch die Besetzung mit etlichen bekannten Gesichtern nichts daran ändern. Die Story ist mager und eher ein Verrenken zur nächsten Parodie auf Filme wie „3 Engel für Charlie“, „Hollow Man“, „M:I-2“ und „Hannibal“.

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Scary Movie

Von Keenen Ivory Wayans (2000)
Mit Carmen Electra, Dave Heridan, Anna Faris, Jon Abrahams, Regina Hall, Marlon Wayans, Shawn Wayans, Shannon Elizabeth

Ein maskierter Mörder treibt auf dem Campus einer amerikanischen Kleinstadt sein Unwesen. Zu seinen Opfern gehören nicht ganz unschuldige Teenager, die vor einem Jahr zu Halloween aus Versehen einen Mann umgebracht haben…

Derbkomische, stellenweise beabsichtigt geschmacklose Parodie auf Tenniefilme der letzten Jahre, die es sich zu einfach macht, da sie ihre Vorbilder z.T. Einstellung für Einstellung kopiert und ihre Komik nur aus der einfachen Umkehrung der Zuschauererwartung zieht. Zudem ist ein Großteil der Vorbilder bereits selbst – unbeabsichtigt oder nicht – als Komödie anzusehen. In erster Linie standen hier Wes Cravens „Scream“ und Jim Gillespies „Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast“ Pate, wobei gerade im ersten Fall die Persiflage überflüssig erscheint, da bereits „Scream“ sein längst in sich selbst erstickendes Genre des „Tennie-Horrors“ parodiert. So amüsiert der Film über weite Strecken durch hemmungslose Übertreibungen und einigen drastischen Einfällen in einer nicht endenden Zitatenrevue ohne das ausgelutschte Genre selbst in all seinen Schwächen bloßstellen zu können.

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Die Wutprobe

Von Peter Segal (2003)
Mit Adam Sandler, Jack Nicholson, Marisa Tomei, Luis Guzmán, Jonathan Loughran, Kurt Fuller, Krista Allen

Es gibt Menschen, die können einfach keiner Fliege etwas zu Leide tun, Sie fressen die Wut in sich hinein und sind eine gefährlich tickende Aggressionszeitbombe – wie ein Vulkan, der sich irgendwann nicht mehr halten kann. Wenn So ein friedfertiges Exemplar (Adam Sandler) dann zu einem übergeschnappt unorthodoxen Aggressionstherapeuten (Jack Nicholson) muss, sorgt das für reichlich Kitzeln im Zwerchfell. Jack Nicholson und Adam Sandler sind ein urkomisches Duo.

Freunde von Jack Nicholson, sollten aber vorher nicht den Film „Reine Nervensache“ gesehen haben und auf keinen Fall über das Ende spekulieren. Das ist nämlich recht vorhersehbar.

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Wild Wild West

Von Barry Sonnenfeld (1999)
Mit Will Smith, Kevin Kline, Kenneth Branagh, Salma Hayek, M. Emmet Walsh, Ted Levine.

Amerika, kurz nach dem Bürgerkrieg: der wahnsinnige Terrorrist Arless Loveless hat die besten Wissenschaftler des Landes entführt und mit ihrer Hilfe geradezu unglaubliche, futuristische Waffensysteme entwickelt, gegen die die Regierung nichts entgegenzusetzen hat. Jetzt liegt alle Hoffnung auf dem erfolgreichen U-S. Marshall Artemuns Gordon und dem legendären Revolverheldenhelden Jim West…

Gigantischer Actionbrüller, der seine Knalleffekte sehr viel besser unter Kontrolle hat, als seine Pointen. Wirklich witzig ist der Film nur selten, da die Effekte den Darstellern nicht viel Spielraum erlauben. Trotz der vielen Gags und jeder Menge Action ist der Film nicht ohne Leerlauf und bleibt mit all seinem Aufwand nur ein zweitklassiges Comic-Kino für die große Leinwand.

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Fluch der Karibik

Von Gore Verbinski (2003)
Mit Johnny Depp, Geoffrey Rush, Orlando Bloom, Keira Knightley, Jack Davenport, Jonathan Price, Lee Arenberg, Mackenzie Crook, Damian O’Hare, Giles New, Angus Barnett, David Bailie, Michael Berry Jr., Isaac C. Singleton Jr., Kevin McNally

Eine mysteriöse Goldmünze an einer Halskette gelangt durch Zufall in den Besitz der Gouverneurstochter Elizabeth. Als sie eines Tages mit samt Amulett ins Meer stürzt, wird sie von Seeräuber Jack Sparrow, der gerade ein Schiff kapern wollte, gerettet. Sie ahnt nicht, dass ihr Schmuckstück aus einem legendären Freibeuterschatz stammt und ihr Unfall im Wasser das berüchtigte Piratenschiff Black Pearl angelockt hat. Deren berüchtigte Mannschaft fällt erbarmungslos über die kleine Insel her und entführt Elizabeth. Will Turner, ihr heimlicher, nicht standesgemäßer Verehrer, befreit den schlitzohrigen Jack, der im Kerker auf seinen Galgen wartet, und macht sich auf die Jagt nach einem verfluchten Piratenschiff, dessen Kapitän Barbossa mit seiner Crew direkt aus der Hölle zu kommen scheint…

Wer hätte gedacht, dass man einem Genre, das beinahe ein halbes Jahrhundert zuvor mit Douglas Fairbanks (Vater und Sohn) und Errol Flynn untergegangen war, erfolgreich ins Leben zurückholen könnte? Doch eigentlich kein Wunder, in einer Zeit, in der alles recycelt wird. Regisseur Gore Verbinski macht dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine Piraten scheinen in der Tat tot und untot zugleich zu sein. Nicht allein die vermoderte Mannschaft von Kapitän Barbossa bilden die Attraktion dieser Neuauflage, sondern eine überraschend große Menge an witzigen Einfällen, perfekten Gefechtszenen, in denen es nur so blitzt und knallt von Säbeln und Kanonenkugeln, und eine hübsche Portion schauriges, haarsträubendes Seemannsgarn. Doch nicht zuletzt ist es Johnny Depp, der dem Film mit seiner Mischung aus einem langhaarigen, goldzahnigen Bilderbuch-Piraten und einer tuntig-spleenigen Galionsfigur seinen charakteristischen Stempel aufdrückt.

Fazit
ein perfekter, fantasievoller Unterhaltungsfilm über Flüche, Mondscheinzombies und unzerstörbare Piratenromantik.

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Moderne Zeiten

Von Charles Chaplin (1936)
Mit Charles Chaplin, Paulette Goddard, Henry Bergman, Tiny Sandford, Chester Conklin, Hank Mann, Stanley Blystone, Al Ernest Garcia, Richard Alexander, Cecil Reynolds, Mira McKinney, Murdock MacQuarrie, Wilfred Lucas, Edward LeSaint, Fred Malatesta, Sam Stein

Ein Fabrikarbeiter erleidet bei der Arbeit an einem aus Profitgier zu schnell eingestellten Fließband einen Nervenzusammenbruch. Nach seiner Behandlung muss er sich erfolglos auf Arbeitssuche begeben und landet dabei – irrtümlich bei einer Demonstration festgenommen – im Gefängnis. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann er einen Gefängnisausbruch vereiteln und genießt daraufhin eine Sonderbehandlung. Eines Tages soll er wegen guter Führung früher entlassen werden. Um seine Luxuszelle nicht gegen ein Leben in Ungewissheit ohne Arbeit eintauschen zu müssen, versucht er alles um wieder hinter Gittern zu kommen. Bei seinen „Bemühungen“ lernt er ein Waisenmädchen kennen und nimmt sich ihrer an. Nach Höhen und Tiefen und immer wieder auf der Flucht finden beide eine Anstellung als Kellner und Tänzerin in einem Café. Doch Das Glück währt nur kurz, denn das Mädchen wird von Jugendbeamten entdeckt und soll festgenommen werden. Beiden geling wieder die Flucht und gemeinsam machen sie sich auf den Weg als Landstreicher einer ungewissen Zukunft entgegen.

Charlie Chaplin in einer Paraderolle des tragisch-komischen Tramps ist eine brillante sozial- und gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit den Schattenseiten des Kapitalismus voller Ironie, Situationskomik und galligem Humor.

Charlies unfreiwilliger Ausflug in das Räderwerk einer Maschine und sein missglückter Einsatz als Versuchskaninchen für eine unsinnige „Ernährungsmaschine“ mit Mundabtupfer avancierten zu Symbolbildern für die Absurdität eines übersteigerten Fortschrittsglaubens.

Chaplin inszenierte seinen zweiten Tonfilm wie einen Stummfilm und greift nur an wenigen Stellen, dafür umso einprägsamer, auf die Mittel von Sprache und Toneffekten zurück. Unvergesslich sind die Ansagen des Fabrikdirektors, der seine Arbeiter via Monitor und Kamera bis in die Waschräume verfolgt oder die Situation, wenn Charlie und die Frau des Gefängnispfarrers in der peinlichen Stille des Büros des Direktors warten und beide erfolglos versuchen, kompromittierende Magengeräusche zu unterdrücken. Charlie Chaplins damalige Abneigung, Sprache in Film einzusetzen wird im Finale deutlich. Unfreiwillig soll er im Café als Sänger auftreten. Da er seinen Text verloren hat, improvisiert er äußerst erfolgreich in einer Fantasiesprache und demonstriert wie es witziger und origineller nicht sein könnte, seine damalige Haltung zum gesprochenen Wort im Film.

Fazit:
Ein unvergänglicher Klassiker der Tragikomödie mit zeitlosen Gags und unvergesslichen Bildern. Einzigartig erweist sich Charlie Chaplins eigene Interpretation des Mediums Tonfilm.

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American Pie 2

Von James B. Rogers (2001)
Mit Jason Biggs, Thomas Ian Nicholas, Shannon Elizabeth, Alyson Hannigan, Sean William Scott

„American Pie 2“ ist als Anknüpfer an den ersten Teil erstaunlich gut gelungen. Die Pointen aus dem ersten Teil werden erneut aufgegriffen, jedoch mit erstaunlich viel neuem Witz weitergedreht.

Jim, Stiffler, Finch – der „Heimscheisser“ – Kevin und deren Freunde haben den „heiligen Grahl“ der Sexualität im ersten Teil ja bereits gefunden. Das war’s aber auch schon. Seit dem frönen ihre Schwänze wieder ihrem schlaffen Dasein! Finch träumt von Stiffler’s Mum, Jimbo (Jason Biggs) denkt pausenlos an Nadja und Kevin kommt über die Trennung von Vic nicht hinweg. Lediglich Oz bleibt glücklich und bleibt bei Heather.

Bis dahin klingt es wie eine schmalzige Highschool-Soap und letztendlich bleibt es auch dabei. Wären da nicht die vielen Peinlichkeiten und Gags mit Körperflüssigkeiten jeglicher Art, die den Film dann doch wieder zum Knüller machen. Der Sex – egal mit wem – ist diesmal aber fast schon nebensächlich. „American Pie 2“ hat soviel Philosophie, wie man in der Pubertät ertragen kann: Lebe nicht in der Vergangenheit, nicht der Sex, sondern die Freundschaft zählt, und wenn Du eben keine neue findest, dann vögel halt die Alte!

Fazit: Gelungene lustige Fortsetzung mit etwas zuviel Alltagsmoral.

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American Pie – Jetzt wird geheiratet

Von Jesse Dylan (2003)
Mit Jason Biggs, Seann William Scott, Alyson Hannigan, Eddie Kaye Thomas, Thomas Ian Nicholas, January Jones, Eugene Levy, Molly Cheek, Deborah Rush, Fred Willard, Angela Paton, Eric Allan Kramer, Amanda Swisten, Nikki Schieler Ziering

Endlich ist es soweit: Tollpatsch „Jimbo“ hat in Michelle, die früher im Ferienlager nicht nur mit ihrer Flöte spielte, die Frau seines Lebens gefunden: Zwar fällt der Antrag, der mit Fellatio unter dem Tisch eines Luxus-Restaurants beginnt, natürlich nicht alltäglich aus, trotzdem hat er seinen Zweck erfüllt und jetzt wird geheiratet. Die Vorbereitungen mit tatkräftiger Unterstützung seiner Freunde Kevin und Paul „Heimscheißer“ Finch laufen auf Hochtouren, bis Arschloch Steve Stifler auftaucht, der sich kurzerhand selbst einlädt. Dabei gelingt es ihm nicht nur, Jimbos künftige Schwiegereltern und Michelles Schwester zu beeindrucken. Der Chaot aus Leidenschaft macht ein paar Aufreißer der ganz anderen Art und sorgt mit zwei Stripperinnen, einem schwulen Tänzer und zwei unerwarteten Gästen für eine nicht alltägliche Junggesellenparty…

Wer hätte das gedacht: nach dem eher lauen Aufguss der Teenager- und Sexwitze der ersten Fortsetzung dreht das Team von „American Pie“ in Teil 3 unter der Regie von Musikvideo-Regisseur Jesse Dylan (Sohn von Bob Dylen) auf Vollgas. Zwar fehlt ein Teil der Stammbesetzung , denn Mena Suvari als Heather, Chris Klein als Oz, Tara Reid als Vicky, Natasha Lyonne als Jessie und Shannon Elizabeth als Nadia sind nicht unter den Hochzeitsgästen, doch darüber kann man hinwegsehen. Denn der Film ist deshalb nicht weniger witzig, peinlich, geschmacklos und genial zugleich. Die Wortwitze und die Situationskomik lässt dem Zuschauer kaum Zeit zum Luftholen und neben all den sahnig-glitschig-haarigen Gags gibt es noch ein paar ehrliche Gedanken über Freundschaft und Liebe.

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American Pie – Wie ein heißer Apfelkuchen

Von Paul Weitz (1999)
Mit Jason Biggs, Mena Suvari, Shannon Elizabeth, Seann William Scott, Eddie Kaye Thomas, Tara Reid, Natasha Lyonne, Thomas Ian Nicholas, Alyson Hannignan

Die vier Freunde Jim, Oz, Kevin und Finch setzen sich ein Ultimatum: bevor sie die Highschool verlassen, möchten sie ihre Jungfreulichkeit verlieren. Um das zu erreichen scheint ihnen fast jedes Mittel recht zu sein… oder?

Teeniekomödie, die typisch amerikanische „präsesxuelle“ Verhaltensweisen karikiert und mit einer Mischung aus Slapstick, Derbheiten und grotesken Einfällen stellenweise recht amüsant ist.

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3 Engel für Charlie – Volle Power

Von McG (voller Name: Joseph McGinty Nichol) (2003)
Mit Cameron Diaz, Drew Barrymore, Lucy Liu, Bernie Mac, Crispin Glover, Justin Theroux, Robert Patrick, Demi Moore, John Cleese

Der Diebstahl zweier unscheinbarer Ringe aus Titan bedroht das gigantische Zeugenschutzprogramm der USA und macht aus dessen Schützlingen Freiwild für die Mafia. Das dürfen die drei Engel im Auftrag des Guten natürlich nicht zulassen. Mehr muss man zum Inhalt nicht sagen, denn der ist Nebensache in diesem knapp zweistündigen grellbunten Potpourri aus der neueren Actionfilmgeschichte.

Der Film beginnt mit einer Pretitelsequenz nach bester James-Bond-Manier: weil eine Verfolgungsjagd im freien Fall in „Golden Eye“ so gut funktioniert hat, wird auch für diese Heldinnen ein Staudamm zur Sprungschanze. Ob schwingend durch Straßenschluchten wie „Spider Man“ oder im Eifer effektvoller Karatekämpfe: die drei Damen machen ihren Beinnamen alle Ehre und scheinen den größten Teil des Films in der Luft zu verbringen.

Ihnen entgegen tritt keine geringere als eine generalüberholte Demi Moore, die als „gefallener Engel“ das Schicksal der Menschheit zum Bösen wenden will (was sollte sie auch sonst tun). Noch mehr als im Vorgänger steht die maßlose Übertreibung und Veralberung nicht nur seiner eigenen Vorlage im Vordergrund. Das zeigen nicht nur eine Reihe treffend besetzter Gastauftritte: Bruce Willis Rolle endet kaum das sie begonnen hat (in der Gewalt seiner Exfrau), John Cleese zeigt sich betont verständnisvoll und nicht zuletzt erscheint Jaclyn Smith auf der Bildfläche, die als Kelly Garrett in allen Staffeln der klassischen Fernsehserie auftrat.

Musicclip-Regisseur McG (Joseph McGinty Nichol), reiht seine Comic- und Stunt-Attraktionen mit der Geschwindigkeit eines Videoclips aneinander. Einen Höhepunkt liefert ein spektakuläres Motorradrennen, das sich nicht hinter dem legendären Wagenrennen aus „Ben Hur“ zu verstecken braucht. Zwischen den Actiongranaten gibt es jede Menge Sprücheklopferei, Women’s Talk álà „Sex and the City“, viel Haut, Kurven, Chauvinismus und Zickenterror, so dass für beiderlei Geschlecht etwas dabei ist.

Fazit: ein leichtverdaulicher Schnellschuss-Funstreifen, bei dem man keine Zeit zum Nachdenken braucht.

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3 Engel für Charlie

Von McG (voller Name: Joseph McGinty Nichol) (2000)
Mit Cameron Diaz, Drew Barrymore, Lucy Liu, Bill Murray, Kelly Lynch, Sam Rockwell

Ein unbekannter Millionär betreibt eine geheime Verbrechenbekämpfungsorganisation. Seine Waffen: drei Frauen und hier ist ihr nächster Fall: Der Computerspezialist Eric Knox wird gekidnappt. Sein größter Rivale Roger Corwin kommt als Täter in Frage. Sein Plan ist es, sich die Entwicklung Knox zu eigen zu machen, ein System mit dem er die weltweite Kontrolle über mobile Telefonsysteme hätte…

Eine weitere Kinoauflage einer TV-Serie, die hierzulande seit den 70ern regelmäßig im Fernsehen zu sehen ist. Zitierfreudige, auf optische Reize beschränkte Mischung aus beinahe nostalgisch anmutender Frauenpower, raffinierten Stunts, spektakulären Tricks und drei attraktiven Hauptdarstellerinnen, die trotz Selbstironie von Ideenarmut bestimmt wird.

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