Akte X: Der Film – Fight the Future

Von Rob Bowman (1998)
Mit David Duchovny, Gillian Anderson, William B. Davis, John Neville, Martin Landau, Armin Müller-Stahl

Die FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully müssen sich für angebliches Fehlverhalten bei einem Bombenattentat auf ein Regierungsgebäude verantworten, bei dem es Tote gab. Hinweise verschärfen sich, dass die beiden Kollegen Opfer einer Verschwörung geworden sind, durch die eine außerirdische Invasion vertuscht werden soll…

Auf Spielfilmlänge ausgedehnte Episode nach der erfolgreichen TV-Serie „THE X-FILES“ (Akte X); Obwohl von den Produzenten so angelegt, dass auch „Neulinge“ in die Handlung einsteigen können, ist der erste Kinofilm mit dem beliebten Agentenpaar nur ein üblicher Mysterythriller auf Fersenniveau für Fans der TV-Serie. Wenn man das berücksichtigt, kann man sich durchaus recht spannend unterhalten in einem Schocker, der geschickt typisch amerikanische Urängste – allen voran die Verschwörungs- und Invasionshysterie – einbindet und mit leisen, aber wohldosierten Effekten über weite Strecken fesseln kann.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

               

Scary Movie

Von Keenen Ivory Wayans (2000)
Mit Carmen Electra, Dave Heridan, Anna Faris, Jon Abrahams, Regina Hall, Marlon Wayans, Shawn Wayans, Shannon Elizabeth

Ein maskierter Mörder treibt auf dem Campus einer amerikanischen Kleinstadt sein Unwesen. Zu seinen Opfern gehören nicht ganz unschuldige Teenager, die vor einem Jahr zu Halloween aus Versehen einen Mann umgebracht haben…

Derbkomische, stellenweise beabsichtigt geschmacklose Parodie auf Tenniefilme der letzten Jahre, die es sich zu einfach macht, da sie ihre Vorbilder z.T. Einstellung für Einstellung kopiert und ihre Komik nur aus der einfachen Umkehrung der Zuschauererwartung zieht. Zudem ist ein Großteil der Vorbilder bereits selbst – unbeabsichtigt oder nicht – als Komödie anzusehen. In erster Linie standen hier Wes Cravens „Scream“ und Jim Gillespies „Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast“ Pate, wobei gerade im ersten Fall die Persiflage überflüssig erscheint, da bereits „Scream“ sein längst in sich selbst erstickendes Genre des „Tennie-Horrors“ parodiert. So amüsiert der Film über weite Strecken durch hemmungslose Übertreibungen und einigen drastischen Einfällen in einer nicht endenden Zitatenrevue ohne das ausgelutschte Genre selbst in all seinen Schwächen bloßstellen zu können.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.