Men in Black II

Von Barry Sonnenfeld (2002)
Mit Tommy Lee Jones, Will Smith, Lara Flynn Boyle, Rosario Dawson, Tony Shalhoub, Patrick Warburton, Jack Kehler, David Cross

Back in Black: Will Smith und Tommy Lee Jones sind nach fünf Jahren zurück auf der Jagd nach dem Abschaum des Universums.
Agent Jay und Agent Kay schlüpfen erneut in den letzten Anzug, den Sie in ihrem Leben tragen werden.

Bösewicht ist diesmal das sexy Schlangen-Weltraummonster Serleena, das in die Haut eines „Victoria Secrets“ Unterwäsche-Models schlüpft.
Sie ist auf der Suche nach einem geheimnisvollen Licht, um die Herrschaft über das Universum zu erlangen.

„Man in Black II“ ist eine actiongeladene Fortsetzung mit noch mehr technikverliebtem Spielzeug und mehr Sex.

Das macht den Streifen aber auch müde. „Man in Black“ war eine Mischung aus Nostalgie und Hightech-Science-Fiction. Die Nostalgie geht in der Fortsetzung nahezu verloren. Ein Luxus-Mercedes kann die alten Ami-Schlitten nicht ersetzen – und auch ein Playstation-Controller als Lenkrad bringt den Style aus dem ersten Teil nicht zurück auf die Leinwand. Die witzigen Gags aus dem ersten Teil wirken wie Schablonen für die Lacher der Fortsetzung. „Man in Black II“ ist teuer produziertes Popcorn-Kino – witzig, schräg aber kein Kult.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

          

Men in Black

Von Barry Sonnenfeld (1996)
Mit Will Smith, Tommy Lee Jones, Linda Fiorentino, Vincent D’Onofrio, Rip Torn, Tony Shalhoub, Siobhan Fallon, Mike Nussbaum, Jon Gries

Nur die MEN IN BLACK kennen das bestgehütete Geheimnis der Welt: auf der Erde wimmelt es von Aliens! Außerirdische der unterschiedlichsten Art haben sich als Menschen getarnt auf dem Planeten breitgemacht. Einige werden geduldet, andere sind illegale Einwanderer. Doch dann landet ein intergalaktisches Riesenmonster auf der Erde – sein Ziel: die totale Vernichtung der Welt…

Lässiges Comic-Kintopp, dessen Stars zweifellos Rick Bakers Oscar-prämierte Alienkreationen sind.

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Matrix Reloaded

Von Andy Wachowski (2003)
arry Wachowski. Mit Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss, Laurence Fishburne, Hugo Weaving, Jada Pinkett Smith, Gloria Foster

Morpheus und Neo sind mit ihren Gefährten zurückgekehrt nach Zion, der gigantischen unterirdischen Stadt der Rebellen. Der Kampf der freien Menschen gegen die übermächtige Matrix nähert sich seinem Höhepunkt, denn überall sind Kampfdrohnen unterwegs, um Zion aufzuspüren und zu vernichten. Ein weiteres Mal sucht Neo Hilfe beim „Orakel“, das dem Helden den Weg zum Schlüsselmacher weist. Mit dessen Hilfe soll Neo zum Zentrum der Matrix vorstoßen. Doch seine Gegner sind schnell und zahlreich: Agent Smith hat eine Möglichkeit gefunden sich innerhalb der Matrix scheinbar unbegrenzt zu klonen…

Die Erwartungen des Publikums und der Kritiker an den zweiten Teil der „Matrix-Trilogie“ (der dritte Teil „Matrix Revolutions“ wurde parallel gedreht) waren hoch. Die Fangemeinde könnte in ihren Erwartungen nicht unterschiedlicher sein: vom Fan des reinen Action-Popcorn-Kinos bis hin zum anspruchsvollen Science-Fiction-Freund ist hier alles und jeder zu finden. „Matrix Reloaded“ erweist sich als beispielhafter Mittelteil einer Trilogie: die losen Stränge des Vorgängers werden aufgegriffen und wenn es die Story zulässt weiter bzw. zu Ende geführt, eine große Schlacht wird gefochten, die jedoch nicht endgültig sein kann und der Film endet mit einem so genannten „Cliff-Hanger“, einem spannend-offenen Ende, das die Neugierde und Erwartung an den abschließenden Teil aufrecht erhalten soll. George Lucas hat dies in seiner „klassischen „Star Wars“-Trilogie mit „Das Imperium schlägt zurück“ vorgemacht und Peter Jackson mit „Herr der Ringe – die Zwei Türme“ erfolgreich fortgeführt.

Dennoch wirkt „Matrix Reloaded“ inhaltlich stellenweise wie ein zähfließendes Übergangsstück: die Exposition, die eine Verbindung zum ersten Teil herstellen soll, ist ungewohnt lange ausgefallen und wechselt Selbstzitate mit kitschig religiösen Anspielungen ab. Die verschwenderisch mit dem Computer generierte Stadt „Zion“ lässt viel von der bedrückende realen Atmosphäre des Vorgängers vermissen und wirkt im Zusammenhang beinahe unglaubwürdig. Auch die zahlreichen, seit dem ersten Teil oft kopierten oder karikierten, Kampfsequenzen (der Höhepunkt: Keanu Reeves im Kampf gegen eine innerhalb von Minuten wachsende Armee von Smith-Klonen) lassen in ihrer Länge den Gedanken an ein Computerspiel aufkommen, ein Eindruck, der durch den Videospiel-Soundtrack verstärkt wird. Die Idee, Neo als „Superman“ über Metropolen hinweg fliegen zu lassen, ist beidruckend, doch inhaltlich erklärungsbedürftig, und nur ein Beispiel, wie viele der aufregenden visuellen Effekte im Gegensatz zum Vorgänger wie Schaustellerei wirken. In der zweiten Hälfte wird der Film zunehmend fesselnder. Eine ausgedehnte, atemberaubende Autoverfolgungsjagd gehört sicherlich zu den unübertroffenen Actionhöhepunkten der letzten Jahre und leitet ein hochintelligentes Finale ein, das den Zuschauer dazu veranlasst, über alles bisher gesehene noch mal nachzudenken.

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Matrix

Von Andy Wachowski (1999)
Mit Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Hugo Weaving, Paul Goddard, Marcus Chong, Joa Pantoliano, Gloria Foster

Der Computerspezialist und berüchtigte Hacker Neo kommt hinter ein grauenhaftes Geheimnis: Unsere Wirklichkeit ist nur eine vollständige von Computern generierte Illusion die in das menschliche Gehirn transportiert wird. Hinter dieser undurchsichtigen „Gigantomie“, die MATRIX genannt wird, steckt ein hochintelligentes System von Maschinen in einer trostlosen Zukunft, in welcher der Mensch den aussichtlosen Kampf gegen die vom ihm geschaffene Technik verloren hat. Der einzige Wert des Menschen für die neuen Machthaber ist ihre Verwendung als lebende Batterien. Nur eine kleine Armee von Rebellen kämpft gegen diese Knechtschaft und setzt ihre Hoffnung in Neo, dem Messias wider Willen.

„Ist alles was wir sehen oder scheinen nur ein Traum innerhalb eines Traums?“ Dieser oft zitierte Ausspruch von Edgar Allen Poe hat wahrscheinlich schon einige Autoren von Science Fiction Geschichten inspiriert. Und obwohl die originelle Grundidee von „Matrix“ nicht mehr ganz neu ist, kann diese immer noch faszinierende und gleichsam erschreckende Zukunftsvision gespickt mit religiösen und mythischen Anspielungen und versetzt mit archetypischen Technikbildern, die sich aus Angst und gleichzeitiger Ehrfurcht herausbilden, genau in das das Herz seiner Zeit treffen.

Was in der Tat neu ist, sind die atemberaubenden Effekte und die technische Gestaltung, die über das Genre hinaus wegweisend sein sollte. Die digitalen Möglichkeiten werden perfekt eingesetzt, um „realistische“ Actionmomente auf überwirkliche Art und Weise zu perfektionieren, was sich vor allem in einer Wiederbelebung des Kung-Fu-Kinos zeigt. Ein sehr aufwendiger, mit dunklen Farben fotografierter, Endzeitfilm, der die Vorstellung und die Frage, wann unsere eigene Zukunft (oder vielleicht sogar Endzeit) beginnt, sehr wirkungsvoll an seine Zuschauer weitergibt.

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Mars Attacks!

Von Tim Burton (1996)
Mit Sarah Jessica Parker, Jack Nicholson, Annette Bening, Martin Short, Glenn Cose, Michael J. Fox, Rod Steiger, Pierce Brosnan, Danny DeVito

UFOs vom Mars landen auf der Erde. Die Marsiraner werden von den Menschen begeistert aufgenommen. Doch diese Begeisterung wandelt sich in nackte Angst, als die wahre Absicht der Aliens klar wird…

Eine optisch detailverliebte, verspielte Hommage an die spleenigen Science-Fiction-Invasions-Filme der 50er Jahre mit einem großen Staraufgebot. Als Vorbild dienten unter anderen jene berühmten Tauschkarten, die in damaliger Zeit Comics, Süßigkeiten oder Frühstücksflocken beigefügt waren, und alle möglichen Alien-Motive zeigten. Das bösartige, totenschädelähnliche Aussehen mit dem dem übergroßen Gehirn gehörte zu einer der bekanntesten Darstellungen von invasionsversessenen Außerirdischen. Die rotierenden Untertassen finden ihr direktes Vorbild in Ray Harryhausens „Fliegende Untertassen greifen an“ (1956).

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Hollow Man – Unsichtbare Gefahr

Von Paul Verhoeven (2000)
Mit Elisabeth Shue, Kevin Bacon, Josh Brolin, Kim Dickens, Greg Grunberg, Joey Slotnick, Mary Randle, William Devane

Nach jahrelangen Experimenten mit einem Serum, das Tiere unsichtbar macht, ist es dem egozentrischen Dr. Sebastian Caine endlich gelungen, den Prozess wieder rückgängig zu machen. Somit steht einem Selbstversuch nichts mehr im Wege. Ohne seinen Auftraggeber, das Verteidigungsministerium, einzuweihen, probiert er die Droge mit Hilfe seiner Crew an sich selbst aus. Dass Caine diese Entscheidung im Alleingang gefällt hat, wissen seine Kollegen nicht. Das erfahren sie erst, als der Versuch, die Wirkung aufzuheben, scheitert. Der Wissenschaftler bleibt unsichtbar und wird gemeingefährlich…

Die Geschichte um einen Wissenschaftler, der sich mit einer Droge unsichtbar macht und dabei den Verstand verliert basiert auf H.G. Wells „The Invisible Man“ und fand bereits 1933 mit „Der Unsichtbare“ eine beeindruckende Umsetzung. Diese Vorlage diente „Hollow Man“ jedoch nur als Grundidee. Handlung und Hintergründe sind hier eher zweitrangig. In erster Linie zeigt der Filme eine Reihe äußerst beeindruckender Spezialeffekte und einige effektvolle Actionsequenzen, die von Jerry Goldsmiths exzellenter Musik getragen werden. Was sonst noch bleibt ist ein altmodisch konstruierter, durch und durch vorhersehbarer Plot, der sich aus Eifersucht, Verfolgung und Mord zusammensetzt. Selbst das Grundmotiv des Unsichtbarseins beschränkt sich auf mehr oder weniger harmlose Spannereien.

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Krieg der Sterne

Von George Lucas (1977)
Mit Harrison Ford, Mark Hamill, Carrie Fisher, Peter Cushing, Alec Guinness

Der junge, unbedarfte Luke Skywalker befreit Prinzessin Leia, Anführerin der Rebellen, aus den Fängen des Imperiums, das mit seiner gigantischen Kampfstation, dem Todesstern, die Galaxie bedroht. Leia hat geheime Konstruktionspläne in ihre Hand gebracht, mit denen es gelingen soll, ihr Reich aus der Gewalt des Imperators zu befreien…

Bombastische Mischung aus Ritter-, Märchen-, Fantasy- und Science Fiction Film. Der geniale Einsatz von Musik, Kamera, Trick- und Toneffekten fügt sich zu einem perfekten Kinofilm zusammen, der Generationen von Filmemachern prägte. Der Film wurde mit sieben Oscars ausgezeichnet.

1997 wurde der Film mit neuen Effekten und neuen Tonspuren in Vorbereitung der drei lang angekündigten „Prequels“ (Episode 1-3) unter dem Titel „Star Wars Episode IV: Die neue Hoffnung“ erneut in die Kinos gebracht.

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James Bond 007 – Man lebt nur zweimal

Von Lewis Gilbert (1966)
Mit Sean Connery, Akiko Wakabayashi, Tetsuro Tamba, Mie Hama, Karin Dor, Donald Pleasence, Bernard Lee, Lois Maxwell, Charles Gray, Turo Shimada, Desmond Llewelyn

Russische und amerikanische Raketenkapseln werden von einer unbekannten Macht entführt. Während die Großmächte sich die Schuld gegenseitig zuschieben, forscht James Bond im Auftrag des britischen Geheimdienstes in Japan, wo die Verbrecherorganisation „Spectre“ versucht, einen dritten Weltkrieg zu provozieren.

Mit deutlichen Science Fiction Elementen ausgestatteter fünfter James Bond Film, voller aufwendiger technischer Spielereien, beeindruckenden Dekors und knalligen, effektvollen Actionszenen. Die Weltraumeffekte sind zwar auch für damals veraltet und unfreiwillig komisch, dennoch ist der Film ein höchstunterhaltsamer Actionreißer. an dem man sich gerne erinnert.

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James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug

Von Michael Apted (1999)
Mit Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Robert Carlyle, Denise Richards, Robbie Coltrane, Judi Dench, Desmond Llewelyn, John Cleese, Samantha Bond

James Bond soll die Tochter des bei einem Terroranschlag ermordeten Öl-Multimillionärs Robert King beschützen und den Mörder entlarven, der vor Jahren die hübsche Tochter und Erbin entführt hatte und offenbar noch immer hinter ihr her ist. Doch es muss wieder einiges passieren, bis James Bond merkt, gegen wen er zu kämpfen hat.

James-Bond-Abenteuer das in der Gestaltung von Bonds Gegenspieler durchaus Überraschungen bieten kann und mit einigen wirklich effektvollen Actionszenen aufwartet. Letztendlich bewahrt das den Film nicht von der Tatsache, dass sich die Serie längst in ihrem gewohnten Spiel festgetreten hat.

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Das fünfte Element

Von Luc Besson (1997)
Mit Bruce Willis, Luke Perry, Milla Jovovich, Brion James, Chris Tucker, Gary Oldman, Ian Holm

New York, 2259. Nur alle 5000 Jahre öffnet sich das Tor zu einer anderen Dimension. Durch diese Pforte betritt das absolut Böse mit ihrem Anführer Zorg die Erde. Ihr Ziel ist die Vernichtung der Menschheit…

Ein visuell durch und durch gelunges Genre-Konglomerat mit witzigen Einfällen und optischer Brillanz ganz an bewährte Muster des Popcornkinos der 80er Jahre angelehnt mit der Perfektion der 90er. Viel Handlung gibt es in Luc Bessons Werk zwar nicht, aber dafür vollgepackt mit Attraktionen bietet der Film pralle, kunterbunte Comic-Unterhaltung.

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Akte X: Der Film – Fight the Future

Von Rob Bowman (1998)
Mit David Duchovny, Gillian Anderson, William B. Davis, John Neville, Martin Landau, Armin Müller-Stahl

Die FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully müssen sich für angebliches Fehlverhalten bei einem Bombenattentat auf ein Regierungsgebäude verantworten, bei dem es Tote gab. Hinweise verschärfen sich, dass die beiden Kollegen Opfer einer Verschwörung geworden sind, durch die eine außerirdische Invasion vertuscht werden soll…

Auf Spielfilmlänge ausgedehnte Episode nach der erfolgreichen TV-Serie „THE X-FILES“ (Akte X); Obwohl von den Produzenten so angelegt, dass auch „Neulinge“ in die Handlung einsteigen können, ist der erste Kinofilm mit dem beliebten Agentenpaar nur ein üblicher Mysterythriller auf Fersenniveau für Fans der TV-Serie. Wenn man das berücksichtigt, kann man sich durchaus recht spannend unterhalten in einem Schocker, der geschickt typisch amerikanische Urängste – allen voran die Verschwörungs- und Invasionshysterie – einbindet und mit leisen, aber wohldosierten Effekten über weite Strecken fesseln kann.

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The 6th Day

Von Roger Spottiswoode (2000)
Mit Arnold Schwarzenegger, Tony Goldwyn, Michael Rooker, Robert Duvall, Michael Rapaport, Sarah Wynter, Rodney Rowland

Als der Hubschrauberpilot Adam nach einem gefährlichen Einsatz nach Hause kehrt, sieht er seinen Doppelgänger glücklich im Kreis seiner Familie sitzen. Für ihn selbst scheint es keinen Platz mehr zu geben. Doch damit nicht genug: unbekannte Agenten versuchen ihn gänzlich auszulöschen und trachten nach seinem Leben. In einer Zukunft in der das Klonen von Tieren zum Alltag geworden ist (so lässt sich das eben verstorbene Haustier in Windeseile ersetzen) ist Adam das Opfer einer illegalen Menschenklonung geworden, deren Folgen mit seinem Tod korrigiert werden sollen. Eine Jagd auf Leben und Tod beginnt.

Arnold Schwarzenegger ist wieder in seiner klassischen Rolle. Mit reichlich Eigenzitaten (Parallelen zu „Die totale Erinnerung – Total Recall“ 1990, sind unverkennbar) und dick aufgetragenen Bibelanspielungen („der 6. Tag“ und der Rollenname „Adam“) ausstaffierter Actionfilm, der sich mit seinem Hintergrundmotiv – die Grenzen, der Sinn und die Berechtigung des Klonens – deutlich an zeitgenössische Diskussionen anlehnt. Dieses Thema ist aber nicht viel mehr als eine Grundidee in dem eher konventionellen „Schwarzenegger-Streifen“. Immerhin – trotz des zu erwartenden und verharmlosenden Ausgangs – eine spannende Routineunterhaltung.

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12 Monkeys – Die Zukunft ist Geschichte

Von Terry Gilliam (1995)
Mit Bruce Willis, Madeleine Stowe, Brad Pitt, Christopher Plummer, Jon Seda, Michael Chance, Vernon Camphell, H. Michael Walls, Bob Adrian, Simon Jones, Carol Florence

Im Jahre 2006 ist ein Großteil der Menschheit durch eine Seuche ausgerottet. Die wenigen Überlebenden vegetieren in einem klaustrophobischen Unterweltsystem dahin. Der Schwerverbrecher James Cole wird kreuz und quer durch die Vergangenheit geschickt, um nach den Ursprüngen der Seuche zu forschen.

Bedrückendes Verwirrspiel mit zynischen Untertönen, das den Menschen als Gefangenen seines Schicksals ausgibt. Visuell und spielerisch sehr intensiv und beklemmend.

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Scary Movie 3

Von David Zucker (2003)
Mit Pamela Anderson, Jenny McCarthy, Marny Eng, Charlie Sheen, Simon Rex, Jianna Ballard, Jeremy Piven, Anna Faris, Timothy Stack, Elaine Klimaszewski, Diane Klimaszewski, Camryn Manheim, Drew Mikuska, Regina Hall, Darrell Hammond, Leslie Nielsen

„Signs – Zeichen“, „Ring“, „Matrix Reloaded“ und „The Sixth Sense“ werden im dritten Teil der endlos fortsetzbaren Horrorfilmparodie durch das ranzig gewordene Filmblut gezogen: Ein unheimliches Videoband verbreitet Angst und Schrecken unter den silikonverbesserten Schulmädchen und hält sie dennoch nicht davon ab, vor dem Fernseher rumzuhängen und Dummheiten zu machen. Und irgendwo in der Nähe von – wo auch sonst – Washington D.C. werden UFOs gesichtet, die das Leben eines verwitweten Farmers ganz schön durcheinander bringen. Was die UFOs mit dem Video zu tun haben und welche Rolle ein weißer Rapper, ein High-Tech-Architekt und ein pädophiler Pater dabei spielen… das soll nicht verraten werden!

Leslie Nielsen als vertrottelter US-Präsident und Pamela Anderson als holdes Unschuldsblondchen versprechen viel zum Lachen von witzig komisch bis dämlich blöd! Das Rezept ist wie gewohnt einfach und treffsicher: Filmmuster, die zwar nicht unbedingt alt genug aber dafür durch den Erfolg ihrer Vorbilder über hohe Maßen bekannt sind, werden verdreht, übertrieben und bis ins undenkbar lächerliche gesteigert. Das hat den Effekt, dass man sich das Original entweder gar nicht mehr ansehen will oder aber dieses beinahe ebenso zum Lachen findet wie die Parodie selbst. Das funktioniert die meiste Zeit recht gut, wobei die Horrorkomik der Vorgänger durch überdrehte Genreparodie-Slapstick ersetzt wird und der drastische Humor von Keenen und Shawn Wayans allenfalls an jenen Stellen durchkommt, in denen nicht Filme als Vorlage herangezogen wurden, sondern die Schlagzeilen aus Boulevard- und Tagespresse.

David Zucker bewegt sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern ganz im gewohnten Terrain von seinen (Mit-) Sprösslingen „Die nackte Kanone“, „Top Secret“ und „Hot Shot“ und nicht zuletzt „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ und findet nach längerer Abstinenz in „Scary Movie 3“ ein erfolgreiches Comeback.

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Scary Movie 2

Von Keenen Ivory Wayans (2001)
Mit Marlon Wayans, Shawn Wayans, Anna Faris, James DeBello, Chris Elliott, Kathleen Robertson, David Cross, Tim Curry, Tori Spelling, Andy Richter, Natasha Lyonne, James Woods, Richard Moll

„Der Exorzist“, „Poltergeist“ und in weiten Zügen „Das Geisterschloss“ stehen auf der Parodieliste von Scary Movie. Zum Start wird erst mal kräftig auf den Boden gepinkelt und sich bei eifrig kopulierender Teufelsaustreiberei gegenseitig in Gesicht gekotzt.

Ausgangslage, Titelschrift „Scary Movie 2, ein Jahr später“. Die alten Gesichter aus dem ersten Teil sollen an einer Schlafstudie im „Hell House“ teilnehmen, natürlich bleiben alle wach und lernen den großen Geist des alten Hausherren kennen. Viele tote Gestalten aus dem ersten Teil sind dabei erstaunlich unlogisch lebendig, auch wenn wohl nicht alle Darsteller Lust auf einen zweiten Teil hatten.

Verständlicherweise: Scary Movie ist platt und nur selten so witzig wie der erste Teil. Da kann auch die Besetzung mit etlichen bekannten Gesichtern nichts daran ändern. Die Story ist mager und eher ein Verrenken zur nächsten Parodie auf Filme wie „3 Engel für Charlie“, „Hollow Man“, „M:I-2“ und „Hannibal“.

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Scary Movie

Von Keenen Ivory Wayans (2000)
Mit Carmen Electra, Dave Heridan, Anna Faris, Jon Abrahams, Regina Hall, Marlon Wayans, Shawn Wayans, Shannon Elizabeth

Ein maskierter Mörder treibt auf dem Campus einer amerikanischen Kleinstadt sein Unwesen. Zu seinen Opfern gehören nicht ganz unschuldige Teenager, die vor einem Jahr zu Halloween aus Versehen einen Mann umgebracht haben…

Derbkomische, stellenweise beabsichtigt geschmacklose Parodie auf Tenniefilme der letzten Jahre, die es sich zu einfach macht, da sie ihre Vorbilder z.T. Einstellung für Einstellung kopiert und ihre Komik nur aus der einfachen Umkehrung der Zuschauererwartung zieht. Zudem ist ein Großteil der Vorbilder bereits selbst – unbeabsichtigt oder nicht – als Komödie anzusehen. In erster Linie standen hier Wes Cravens „Scream“ und Jim Gillespies „Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast“ Pate, wobei gerade im ersten Fall die Persiflage überflüssig erscheint, da bereits „Scream“ sein längst in sich selbst erstickendes Genre des „Tennie-Horrors“ parodiert. So amüsiert der Film über weite Strecken durch hemmungslose Übertreibungen und einigen drastischen Einfällen in einer nicht endenden Zitatenrevue ohne das ausgelutschte Genre selbst in all seinen Schwächen bloßstellen zu können.

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Die Wutprobe

Von Peter Segal (2003)
Mit Adam Sandler, Jack Nicholson, Marisa Tomei, Luis Guzmán, Jonathan Loughran, Kurt Fuller, Krista Allen

Es gibt Menschen, die können einfach keiner Fliege etwas zu Leide tun, Sie fressen die Wut in sich hinein und sind eine gefährlich tickende Aggressionszeitbombe – wie ein Vulkan, der sich irgendwann nicht mehr halten kann. Wenn So ein friedfertiges Exemplar (Adam Sandler) dann zu einem übergeschnappt unorthodoxen Aggressionstherapeuten (Jack Nicholson) muss, sorgt das für reichlich Kitzeln im Zwerchfell. Jack Nicholson und Adam Sandler sind ein urkomisches Duo.

Freunde von Jack Nicholson, sollten aber vorher nicht den Film „Reine Nervensache“ gesehen haben und auf keinen Fall über das Ende spekulieren. Das ist nämlich recht vorhersehbar.

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Wild Wild West

Von Barry Sonnenfeld (1999)
Mit Will Smith, Kevin Kline, Kenneth Branagh, Salma Hayek, M. Emmet Walsh, Ted Levine.

Amerika, kurz nach dem Bürgerkrieg: der wahnsinnige Terrorrist Arless Loveless hat die besten Wissenschaftler des Landes entführt und mit ihrer Hilfe geradezu unglaubliche, futuristische Waffensysteme entwickelt, gegen die die Regierung nichts entgegenzusetzen hat. Jetzt liegt alle Hoffnung auf dem erfolgreichen U-S. Marshall Artemuns Gordon und dem legendären Revolverheldenhelden Jim West…

Gigantischer Actionbrüller, der seine Knalleffekte sehr viel besser unter Kontrolle hat, als seine Pointen. Wirklich witzig ist der Film nur selten, da die Effekte den Darstellern nicht viel Spielraum erlauben. Trotz der vielen Gags und jeder Menge Action ist der Film nicht ohne Leerlauf und bleibt mit all seinem Aufwand nur ein zweitklassiges Comic-Kino für die große Leinwand.

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Terminator 3 – Die Rebellion der Maschinen

Von Jonathan Mostow (2003)
Mit Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes, Kristanna Loken, David Andrews, Mark Famiglietti, Earl Boen, Moira Harris

Zehn Jahre sind vergangen, seit John Connor den Untergang der Menschheit verhindert hatte. Connor führt ein ärmliches Leben an Rande der Gesellschaft, ganz ohne Identität und verborgen – da er sich aus sämtlichen Computern gelöscht hat. Doch der Kampf beginnt erneut, als eine weibliche Killermaschine vom Typ T-X in seine Zeit geschickt wird, um einen Angriff gegen die Menschheit zu starten. Sie soll den Auftrag vollenden, den ihr Vorgänger T-1000 begonnen hatte. Und wieder steht Connor ein Terminator vom Typ „Arnold Schwarzenegger“ zu Hilfe…

Wer das eschatolgisches Finale einer „Terminator“-Trilogie erwartet, wird enttäuscht. Jonathan Mostows Film ist eine simple Fortsetzung, die die Handlung seiner Vorgänger ohne große Überraschungen recycelt. Was in Teil 2 als abgeschlossen galt, wird wieder geöffnet und tot geglaubtes wird reanimiert und zu einem lauten Actioncocktail gemixt. Wer an den gewohnten Ritualen und Arnold Schwarzeneggers Auftritt als konsequente Kampfmaschine im Gewand eines roboter-sprechenden Toasters Gefallen findet, wird sich dennoch knapp zwei Stunden gut unterhalten.

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Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens

Von Jan de Bont (2003)
Mit Angelina Jolie, Gerard Butler, Ciarán Hinds, Chris Barrie, Noah Taylor, Djimon Hounsou, Til Schweiger, Simon Yam, Terence Yin, Daniel Caltagirone

Vor der Küste Griechenlands entdeckt Lara Croft den sagenumwobenen Tempel von Alexander dem Großen, der seit über zweitausend Jahren tief verborgen in einer unterirdischen Höhle liegt. Dort stößt sie auf eine geheimnisvolle Kugel, doch eine skrupellose Bande ist der Archäologin und ihren Gefährten gefolgt und nimmt ihr die Kugel ab. Als sie erfährt, dass diese Kugel der Schlüssel zu Büchse der Pandora ist, die den Tod der Menschheit bedeuten könne, macht sie sich im Auftrag der Regierung auf die Jagt nach dem Grabräuber, der den Fund als gigantische „Biologische“ Waffe einsetzen will…

Der erste Teil der Game-Verfilmung war ein gigantischer Erfolg, was sicherlich eher auf das große Interesse und die Neugierde, aber auch auf die Schlagfertigkeit einer perfekten Hauptdarstellerin zurückzuführen ist und weniger auf die Qualitäten des Films selbst, der mit seiner dünnen Handlung und seiner Kürze (ohne Abspann mal gerade 90 Minuten) eher wie ein kleiner B-Film gewirkt hat. Für Teil 2 „Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens“ wurde jetzt Actionaltmeister Jan de Bont verpflichtet, der mit „Speed“ bewies, wie viel Tempo ein Film haben kann. Die Fortsetzung konzentriert sich verstärkt auf die Actionkomponente, als auf den Fantasyanteil und bietet eine unterhaltsame Mischung aus „James Bond“ und „Indiana Jones“ mit unvergesslichern Stunt- und Kampfszenen, die bis 85 Prozent von der athletischen Angelina Jolie selbst durchgeführt wurden. Schwindelerregende Kamerafahrten über die Chinesische Mauer hinweg, turbulente Motorradfahrten, Jagten durch die Luft und zu Pferd – diese Actionheldin lässt zuweilen sogar James Bond in seinem gebügelten Anzug alt aussehen. Lara Croft wurde erfreulicherweise mit etwas mehr Menschlichkeit ausgestattet und die Story ist interessanter und verwickelter konstruiert als bei seinem Vorgänger.

Fazit
Noch mal gesteigerte Frauenpower, die auf ein Wiedersehen hoffen lässt!

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.