Men in Black II

Von Barry Sonnenfeld (2002)
Mit Tommy Lee Jones, Will Smith, Lara Flynn Boyle, Rosario Dawson, Tony Shalhoub, Patrick Warburton, Jack Kehler, David Cross

Back in Black: Will Smith und Tommy Lee Jones sind nach fünf Jahren zurück auf der Jagd nach dem Abschaum des Universums.
Agent Jay und Agent Kay schlüpfen erneut in den letzten Anzug, den Sie in ihrem Leben tragen werden.

Bösewicht ist diesmal das sexy Schlangen-Weltraummonster Serleena, das in die Haut eines „Victoria Secrets“ Unterwäsche-Models schlüpft.
Sie ist auf der Suche nach einem geheimnisvollen Licht, um die Herrschaft über das Universum zu erlangen.

„Man in Black II“ ist eine actiongeladene Fortsetzung mit noch mehr technikverliebtem Spielzeug und mehr Sex.

Das macht den Streifen aber auch müde. „Man in Black“ war eine Mischung aus Nostalgie und Hightech-Science-Fiction. Die Nostalgie geht in der Fortsetzung nahezu verloren. Ein Luxus-Mercedes kann die alten Ami-Schlitten nicht ersetzen – und auch ein Playstation-Controller als Lenkrad bringt den Style aus dem ersten Teil nicht zurück auf die Leinwand. Die witzigen Gags aus dem ersten Teil wirken wie Schablonen für die Lacher der Fortsetzung. „Man in Black II“ ist teuer produziertes Popcorn-Kino – witzig, schräg aber kein Kult.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

          

Men in Black

Von Barry Sonnenfeld (1996)
Mit Will Smith, Tommy Lee Jones, Linda Fiorentino, Vincent D’Onofrio, Rip Torn, Tony Shalhoub, Siobhan Fallon, Mike Nussbaum, Jon Gries

Nur die MEN IN BLACK kennen das bestgehütete Geheimnis der Welt: auf der Erde wimmelt es von Aliens! Außerirdische der unterschiedlichsten Art haben sich als Menschen getarnt auf dem Planeten breitgemacht. Einige werden geduldet, andere sind illegale Einwanderer. Doch dann landet ein intergalaktisches Riesenmonster auf der Erde – sein Ziel: die totale Vernichtung der Welt…

Lässiges Comic-Kintopp, dessen Stars zweifellos Rick Bakers Oscar-prämierte Alienkreationen sind.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

          

Matrix Reloaded

Von Andy Wachowski (2003)
arry Wachowski. Mit Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss, Laurence Fishburne, Hugo Weaving, Jada Pinkett Smith, Gloria Foster

Morpheus und Neo sind mit ihren Gefährten zurückgekehrt nach Zion, der gigantischen unterirdischen Stadt der Rebellen. Der Kampf der freien Menschen gegen die übermächtige Matrix nähert sich seinem Höhepunkt, denn überall sind Kampfdrohnen unterwegs, um Zion aufzuspüren und zu vernichten. Ein weiteres Mal sucht Neo Hilfe beim „Orakel“, das dem Helden den Weg zum Schlüsselmacher weist. Mit dessen Hilfe soll Neo zum Zentrum der Matrix vorstoßen. Doch seine Gegner sind schnell und zahlreich: Agent Smith hat eine Möglichkeit gefunden sich innerhalb der Matrix scheinbar unbegrenzt zu klonen…

Die Erwartungen des Publikums und der Kritiker an den zweiten Teil der „Matrix-Trilogie“ (der dritte Teil „Matrix Revolutions“ wurde parallel gedreht) waren hoch. Die Fangemeinde könnte in ihren Erwartungen nicht unterschiedlicher sein: vom Fan des reinen Action-Popcorn-Kinos bis hin zum anspruchsvollen Science-Fiction-Freund ist hier alles und jeder zu finden. „Matrix Reloaded“ erweist sich als beispielhafter Mittelteil einer Trilogie: die losen Stränge des Vorgängers werden aufgegriffen und wenn es die Story zulässt weiter bzw. zu Ende geführt, eine große Schlacht wird gefochten, die jedoch nicht endgültig sein kann und der Film endet mit einem so genannten „Cliff-Hanger“, einem spannend-offenen Ende, das die Neugierde und Erwartung an den abschließenden Teil aufrecht erhalten soll. George Lucas hat dies in seiner „klassischen „Star Wars“-Trilogie mit „Das Imperium schlägt zurück“ vorgemacht und Peter Jackson mit „Herr der Ringe – die Zwei Türme“ erfolgreich fortgeführt.

Dennoch wirkt „Matrix Reloaded“ inhaltlich stellenweise wie ein zähfließendes Übergangsstück: die Exposition, die eine Verbindung zum ersten Teil herstellen soll, ist ungewohnt lange ausgefallen und wechselt Selbstzitate mit kitschig religiösen Anspielungen ab. Die verschwenderisch mit dem Computer generierte Stadt „Zion“ lässt viel von der bedrückende realen Atmosphäre des Vorgängers vermissen und wirkt im Zusammenhang beinahe unglaubwürdig. Auch die zahlreichen, seit dem ersten Teil oft kopierten oder karikierten, Kampfsequenzen (der Höhepunkt: Keanu Reeves im Kampf gegen eine innerhalb von Minuten wachsende Armee von Smith-Klonen) lassen in ihrer Länge den Gedanken an ein Computerspiel aufkommen, ein Eindruck, der durch den Videospiel-Soundtrack verstärkt wird. Die Idee, Neo als „Superman“ über Metropolen hinweg fliegen zu lassen, ist beidruckend, doch inhaltlich erklärungsbedürftig, und nur ein Beispiel, wie viele der aufregenden visuellen Effekte im Gegensatz zum Vorgänger wie Schaustellerei wirken. In der zweiten Hälfte wird der Film zunehmend fesselnder. Eine ausgedehnte, atemberaubende Autoverfolgungsjagd gehört sicherlich zu den unübertroffenen Actionhöhepunkten der letzten Jahre und leitet ein hochintelligentes Finale ein, das den Zuschauer dazu veranlasst, über alles bisher gesehene noch mal nachzudenken.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

          

Matrix

Von Andy Wachowski (1999)
Mit Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Hugo Weaving, Paul Goddard, Marcus Chong, Joa Pantoliano, Gloria Foster

Der Computerspezialist und berüchtigte Hacker Neo kommt hinter ein grauenhaftes Geheimnis: Unsere Wirklichkeit ist nur eine vollständige von Computern generierte Illusion die in das menschliche Gehirn transportiert wird. Hinter dieser undurchsichtigen „Gigantomie“, die MATRIX genannt wird, steckt ein hochintelligentes System von Maschinen in einer trostlosen Zukunft, in welcher der Mensch den aussichtlosen Kampf gegen die vom ihm geschaffene Technik verloren hat. Der einzige Wert des Menschen für die neuen Machthaber ist ihre Verwendung als lebende Batterien. Nur eine kleine Armee von Rebellen kämpft gegen diese Knechtschaft und setzt ihre Hoffnung in Neo, dem Messias wider Willen.

„Ist alles was wir sehen oder scheinen nur ein Traum innerhalb eines Traums?“ Dieser oft zitierte Ausspruch von Edgar Allen Poe hat wahrscheinlich schon einige Autoren von Science Fiction Geschichten inspiriert. Und obwohl die originelle Grundidee von „Matrix“ nicht mehr ganz neu ist, kann diese immer noch faszinierende und gleichsam erschreckende Zukunftsvision gespickt mit religiösen und mythischen Anspielungen und versetzt mit archetypischen Technikbildern, die sich aus Angst und gleichzeitiger Ehrfurcht herausbilden, genau in das das Herz seiner Zeit treffen.

Was in der Tat neu ist, sind die atemberaubenden Effekte und die technische Gestaltung, die über das Genre hinaus wegweisend sein sollte. Die digitalen Möglichkeiten werden perfekt eingesetzt, um „realistische“ Actionmomente auf überwirkliche Art und Weise zu perfektionieren, was sich vor allem in einer Wiederbelebung des Kung-Fu-Kinos zeigt. Ein sehr aufwendiger, mit dunklen Farben fotografierter, Endzeitfilm, der die Vorstellung und die Frage, wann unsere eigene Zukunft (oder vielleicht sogar Endzeit) beginnt, sehr wirkungsvoll an seine Zuschauer weitergibt.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

          

Mars Attacks!

Von Tim Burton (1996)
Mit Sarah Jessica Parker, Jack Nicholson, Annette Bening, Martin Short, Glenn Cose, Michael J. Fox, Rod Steiger, Pierce Brosnan, Danny DeVito

UFOs vom Mars landen auf der Erde. Die Marsiraner werden von den Menschen begeistert aufgenommen. Doch diese Begeisterung wandelt sich in nackte Angst, als die wahre Absicht der Aliens klar wird…

Eine optisch detailverliebte, verspielte Hommage an die spleenigen Science-Fiction-Invasions-Filme der 50er Jahre mit einem großen Staraufgebot. Als Vorbild dienten unter anderen jene berühmten Tauschkarten, die in damaliger Zeit Comics, Süßigkeiten oder Frühstücksflocken beigefügt waren, und alle möglichen Alien-Motive zeigten. Das bösartige, totenschädelähnliche Aussehen mit dem dem übergroßen Gehirn gehörte zu einer der bekanntesten Darstellungen von invasionsversessenen Außerirdischen. Die rotierenden Untertassen finden ihr direktes Vorbild in Ray Harryhausens „Fliegende Untertassen greifen an“ (1956).

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

     

Hollow Man – Unsichtbare Gefahr

Von Paul Verhoeven (2000)
Mit Elisabeth Shue, Kevin Bacon, Josh Brolin, Kim Dickens, Greg Grunberg, Joey Slotnick, Mary Randle, William Devane

Nach jahrelangen Experimenten mit einem Serum, das Tiere unsichtbar macht, ist es dem egozentrischen Dr. Sebastian Caine endlich gelungen, den Prozess wieder rückgängig zu machen. Somit steht einem Selbstversuch nichts mehr im Wege. Ohne seinen Auftraggeber, das Verteidigungsministerium, einzuweihen, probiert er die Droge mit Hilfe seiner Crew an sich selbst aus. Dass Caine diese Entscheidung im Alleingang gefällt hat, wissen seine Kollegen nicht. Das erfahren sie erst, als der Versuch, die Wirkung aufzuheben, scheitert. Der Wissenschaftler bleibt unsichtbar und wird gemeingefährlich…

Die Geschichte um einen Wissenschaftler, der sich mit einer Droge unsichtbar macht und dabei den Verstand verliert basiert auf H.G. Wells „The Invisible Man“ und fand bereits 1933 mit „Der Unsichtbare“ eine beeindruckende Umsetzung. Diese Vorlage diente „Hollow Man“ jedoch nur als Grundidee. Handlung und Hintergründe sind hier eher zweitrangig. In erster Linie zeigt der Filme eine Reihe äußerst beeindruckender Spezialeffekte und einige effektvolle Actionsequenzen, die von Jerry Goldsmiths exzellenter Musik getragen werden. Was sonst noch bleibt ist ein altmodisch konstruierter, durch und durch vorhersehbarer Plot, der sich aus Eifersucht, Verfolgung und Mord zusammensetzt. Selbst das Grundmotiv des Unsichtbarseins beschränkt sich auf mehr oder weniger harmlose Spannereien.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

     

Krieg der Sterne

Von George Lucas (1977)
Mit Harrison Ford, Mark Hamill, Carrie Fisher, Peter Cushing, Alec Guinness

Der junge, unbedarfte Luke Skywalker befreit Prinzessin Leia, Anführerin der Rebellen, aus den Fängen des Imperiums, das mit seiner gigantischen Kampfstation, dem Todesstern, die Galaxie bedroht. Leia hat geheime Konstruktionspläne in ihre Hand gebracht, mit denen es gelingen soll, ihr Reich aus der Gewalt des Imperators zu befreien…

Bombastische Mischung aus Ritter-, Märchen-, Fantasy- und Science Fiction Film. Der geniale Einsatz von Musik, Kamera, Trick- und Toneffekten fügt sich zu einem perfekten Kinofilm zusammen, der Generationen von Filmemachern prägte. Der Film wurde mit sieben Oscars ausgezeichnet.

1997 wurde der Film mit neuen Effekten und neuen Tonspuren in Vorbereitung der drei lang angekündigten „Prequels“ (Episode 1-3) unter dem Titel „Star Wars Episode IV: Die neue Hoffnung“ erneut in die Kinos gebracht.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.

               

James Bond 007 – Man lebt nur zweimal

Von Lewis Gilbert (1966)
Mit Sean Connery, Akiko Wakabayashi, Tetsuro Tamba, Mie Hama, Karin Dor, Donald Pleasence, Bernard Lee, Lois Maxwell, Charles Gray, Turo Shimada, Desmond Llewelyn

Russische und amerikanische Raketenkapseln werden von einer unbekannten Macht entführt. Während die Großmächte sich die Schuld gegenseitig zuschieben, forscht James Bond im Auftrag des britischen Geheimdienstes in Japan, wo die Verbrecherorganisation „Spectre“ versucht, einen dritten Weltkrieg zu provozieren.

Mit deutlichen Science Fiction Elementen ausgestatteter fünfter James Bond Film, voller aufwendiger technischer Spielereien, beeindruckenden Dekors und knalligen, effektvollen Actionszenen. Die Weltraumeffekte sind zwar auch für damals veraltet und unfreiwillig komisch, dennoch ist der Film ein höchstunterhaltsamer Actionreißer. an dem man sich gerne erinnert.

Vielen Dank an Stefan Meyer von FilmClue.de für seine freundliche Unterstützung.